FAQ / Häufige Fragen
Hast du Fragen zur Klimafonds-Initiative? Hier findest du Antworten auf die häufigsten Fragen.
Die Übergangsbestimmungen der Initiative regeln klar, dass der Klimafonds ohne neue Steuern und Abgaben oder Sparmassnahmen in anderen Aufgabenbereichen finanziert wird. Die Initiative verlangt öffentliche Investitionen, die langfristig einen Nutzen stiften – so, wie es unsere Vorfahren beim Bau des Gotthardtunnels oder der grossen Staudämme ebenfalls getan haben. Mit dem Fonds sollen bundeseigene Vorhaben, aber auch Beiträge an Kantone, Gemeinden und Dritte finanziert werden. Nebst direkten Beiträgen sind auch günstige Kredite, Garantien oder Bürgschaften möglich, wobei Rückzahlungen und allfällige Zinsen wieder in den Fonds fliessen.
Nein. Der Klimafonds kommt ohne neue Steuern oder Abgaben aus. Einlagen in den Fonds sind von der Schuldenbremse ausgenommen. So schafft der Klimafonds Planungssicherheit für dringend nötige Investitionen in Klimaschutz, Anpassung und Innovation.
Nichtstun ist deutlich teurer. Die Klimakrise verursacht schon heute Milliardenkosten durch Extremwetter, Infrastrukturschäden und Gesundheitsfolgen. Der Bund rechnet bis 2060 mit Klimaschäden von 34 Milliarden Franken pro Jahr – etwa 4 % des BIP. Der Klimafonds ist eine vorausschauende Investition, die solche Kosten verhindert und unsere Wirtschaft und Versorgung langfristig stärkt.
Mit den Geldern aus dem Klimafonds sollen die erneuerbaren Energien ausgebaut, moderne Mobilität vorangetrieben, Gebäude energetisch saniert und die Industrie bei ihren Bemühungen für Netto Null unterstützt werden. Zudem sollen sichere Arbeitsplätze geschaffen werden, indem eine Aus- und Weiterbildungsoffensive finanziert wird. Da die Initiative eine Transformation bezweckt, wird irgendwann der Zeitpunkt kommen, an dem diese Transformation umgesetzt ist. Zudem fliessen Rückzahlungen von vergebenen Krediten ebenfalls in den Fonds. Entsprechend soll bei Erreichung der Ziele der Finanzrahmen gesenkt werden. Damit wird sichergestellt, dass nicht unnötig Geld ausgegeben wird, wenn es denn einmal nicht mehr nötig sein sollte.